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FAQ

  1. Impfungen
  2. Entwurmungsspaß
  3. Operationsaufklärung für unsere Kunden
  4. Szintigraphie
  5. Radiosynoviorthese (RSO)
  6. Stoßwellentherapie (SWT)
  7. Behandlungsverfahren mit körpereigenen Stoffen
    Stammzellentherapie, ORTHOKIN - IRAP, OSTEOKIN

1. Impfungen

Warum Impfen?

Gegen was können Sie ihr Pferd impfen?

Ab welchem Alter beginnt man mit der Impfung und in welchen Abständen?
Mit der aktiven Immunisierung beginnt man schon ab dem 4. Lebensmonat. Nach einer sog. Grundimmunisierung fährt man mit den Wiederholungsimpfungen weiter. Für die Impfungen gegen Influenza und equine Herpesviren sind diese Intervalle alle sechs Monate.

2. Entwurmungsspaß

Welche Endoparasyten sind beim Pferd die wichtigsten?

  1. Blutwurm (Strongylus vulgaris)
  2. Kleine Strongyliden (Strongylinae und Trichonematinae)
  3. Spulwurm (Parascaris equorum)
  4. Bandwurm (Anoplocephala magna, -perfoliata)
  5. Magenwurm (Habronema muscae)
  6. Magendassel (Gasterophilus intestinalis)
  7. Pfriemenschwanz (Oxyuris equi)
  8. Onchocerca spp.

Empfehlungen zur Behandlung

  1. Neuzugänge
    Neu in den Betrieb gebrachte Pferde sollten vor dem Einstallen entwurmt und nach der Behandlung wenigstens 2 Tage isoliert gehalten werden.
  2. Stuten
    Bei Stuten sollten gleich nach dem Abfohlen die im Gesäuge befindlichen Zwergfadenwurm-Larven bekämpft werden. So kann die Gefahr einer Zwergfadenwurm-Erkrankung bei Fohlen reduziert werden. Danach sollten Stute und Fohlen bis zum Absetzen in Abständen von nicht weniger als acht Wochen behandelt werden.
  3. Fohlen und Jährlinge
    Bei Fohlen empfielt sich die Behandlung im Alter von ca. 3 bis 4 Wochen zur Bekämpfung des Spulwurms und danach weitere Behandlungsmaßnahmen im Abstand von nicht weniger als 8 Wochen.
  4. Erwachsene Pferde
    Erwachsene Pferde sollten kurz vor dem Austrieb und zweimal während der Weideperiode in Abständen von nicht mehr als acht Wochen.
  5. Aufstallung
    Generell sollten alle Pferde im Herbst einer Einstallungsbehandlung unterzogen werden, um die Gefahr eines Befalls mit Magen-Darm-Würmern und der Magendassel zu reduzieren. Letzteres ist nur möglich, wenn alle 3 Larvenstadien der Magendassel erfasst werden.
  6. Stallhaltung
    Bei einer ausschließlichen Stallhaltung erwachsener Pferde empfiehlt sich eine dreimalige Behandlung pro Jahr (Frühjahr, Sommer, Herbst).
  7. Besonderheiten der Bandwurmbehandlung
    Pferdebandwurm (Anoplocephala magna, -perfoliata) lässt sich in der Kotprobe selbst beim hochgradigen befall schwer nachweisen. Deshalb sollte generell 2 mal im Jahr eine gezielte Wurmkur gegen Bandwurm gemacht werden (Wirkstoff Praziquantel allein, oder als Kombinationspräparat).